Unentschieden im Derby als gefühlter Sieg

03.10.2019

„Dem Spielverlauf nach dürfen wir uns als Sieger fühlen“, lobte Emil Petca, Trainer des FVL, seine Elf nach dem verdienten 1:1 beim Lokalrivalen TSV Eriskirch. Und Co-Trainer Andy Lanz ergänzte: „Kompliment, das war heute richtig gut.“

Es war auch tatsächlich ein „echtes“ Derby. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, aber der erfahrene Schiedsrichter Uwe Leute hatte das Spiel stets im Griff. Die Begegnung hatte von Anfang an Zug. In der 10. Minute standen die Gastgeber kurz vor der Führung, aber Christian Lutz im Tor des FVL reagierte gut. Nur zwei Minuten später tänzelte ein Eckball von Burhan Yacizi auf der Querlatte des Eriskircher Tores. Die vielen Zuschauer bekamen also etwas geboten, vor allem, weil auch der FV Langenargen sich spielerisch erheblich besser präsentierte, als in den Begegnungen zuvor. Nach dem Seitenwechsel wollten es die Gastgeber aber wissen. Sandro Brentels Lattentreffer in der 47. Minute war ein erster Warnschuss für den FVL und in der Folgezeit wurde er in die Defensive gedrängt. Aus dieser Position heraus gelangen aber immer wieder gefährlich Vorstöße. So auch in der 72. und 74. Minute, als Omar Kanivar und Jonathan Ungemach die Gästeführung auf dem Fuß hatten. Eine Viertelstunde vor Schluss dann Jubel auf der Seite des TSV. Wieder einmal war es Sandro Brentel, der nach einer Flanke die Kugel mit dem Kopf über Torhüter Christian Lutz zum 1:0 im Tor versenkte. Langenargen steckte aber nicht zurück und drängte auf den Ausgleich. Sechs Minuten vor dem Abpfiff knallte Samet Yazici den Ball aus 18 Meter gegen die Laufrichtung des Torhüters zum verdienten 1:1 in die linke untere Torecke.

Die 2. Mannschaft des FVL musste sich mit 4:1 geschlagen geben. Nach dem 1:0 für Eriskirch in der 11. Minute hielten die Gäste das Spiel offen. Innerhalb weniger Minuten sorgte der TSV Eriskirch II nach dem Seitenwechsel für die vorzeitige Entscheidung. In der 50. Minute ein Heber über Schlussmann Günter Noll zum 2:0, ein verwandelter Handelfmeter in der 53. Minute brachte das 3:0. Das zwischenzeitliche 3:1 durch ein Eigentor sorgte für Ergebniskosmetik, dann setzte der TSV praktisch mit dem Schlusspfiff noch das 4:1 oben drauf.

 

 

 

 

 

 

 

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